Forendiskussionen und Communitymanagement


#1

(Die folgenden Beiträge wurde in ein neues Thema übernommen, um das eigentliche Thema lebendig zu erhalten)


Beitrag im BVMM Mitgliedermagazin
#2

“Duerfen” klingt irgendwie so gnaedig, wollen wir das denn ueberhaupt? Mir ist dieser Bundesverband, zumindest nach dem Durchklicken des Webaufrittes, suspekt, also kein “Verein” fuer den ich freiwillig Arbeit verrichten wuerde. Ich kann mir ja nichtmal alte Mitgliedermagazine herunterladen um mal zu schauen, was da Sache ist, dieiTipps fuer Gastautoren gehen mir auch nicht runter.
Wie kommst Du denn da dran?


#3

Die Mitgliedermagazine kannst du als nicht-Mitglied nicht herunterladen. Das ist ein Bonus für Mitglieder, die Geld zahlen, um diesem Verein anzugehören.

Wir können gerne eine Diskussion starten, ob wir Öffentlichkeitsarbeit dort und generell machen möchten oder nicht. Wir können aber auch einfach einen Artikel schreiben und Menschen, die uns nicht kennen, Freifunk und unsere Denkweise vorstellen. Ich kann nichts erkennen, was darauf schließen lässt, dass es unethisch oder verwerflich wäre uns dort vorzustellen. Wir produzieren Text, die produzieren Aufmerksamkeit. Buchstaben getauscht gegen potentielle neue Kontakte.

Kann aber auch dran liegen, dass mein Blick da etwas vernebelt ist: Ich bin Gründugsmitglied. Damals™ kam jemand auf mich zu, weil ich »irgendwas mit Medien« mache, ob ich nicht einen Verein in die Richtung gründen möchte. Außerdem hoste ich deren Webseite. Mehr verbindet mich mit diesem Verein allerdings nicht, ich habe mich dort nie engagiert. Ich hoffe deine Frage damit vollumfänglich beantwortet zu haben.

Die »Tipps« sind rechtssichere Standardfloskeln, die regeln, wer was mit dem Text machen darf. Wenn dich diese trockenen Formulierungen abschrecken, dann tut mir das leid. Wenn dich meine lockere Formulierung (»dürfen«) abschreckt, dann tu mir das auch leid.

Wenn du am Artikel nicht mithelfen möchtest, ist das vollkommen ok. Wenn du helfen möchtest, ist das auch schön. Wenn du denkst,wir benötigen eine Grundsatzdiskussion über unsere praktisch nicht vorhandene Öffentlichkeitsarbeit, dann möchte ich dich bitten, das in einem neuen Thread oder auf dem nächsten Treffen deiner Wahl zu tun. Es wäre schade, wenn auch dieser Thread seinen Fokus verliert. Hatten wir gerade erst..


#5

Danke fuer die Infos, jetzt seh ich das klarer…und nein, ich will keine Grundsatzdiskussion fuehren.

Da kommen wir nicht zusammen, das hatten wir aber schon.
Ich finde es aber trotzdem nicht korrekt von Dir, mir da die “Schuld” in die Schuhe zu schieben, denn der Thread hat keinen Fokus durch meine Kommentare verloren, da ausser Dir, mir und Fredo schonmal ueberhaupt niemand etwas dazu geschrieben hat und wenn hier noch auf “Threadhygiene” geachtet werden muss, bald ueberhaupt nichts mehr geschrieben wird, weil man bei jedem Posting aufpassen muss, nicht auf Tretminen zu trampeln.


#6

Entschuldigung. Ich sehe mich einfach nur schon wieder am 11.1. um 23h an einem leeren Pad sitzen und einen Artikel schreiben, während Zeit und Energie in die Diskussion geflossen ist, ob, wie und warum wir einen Artikel schreiben sollen, die darin endet, dass es nicht schlecht wäre, einen Artikel zu schreiben.

Wer helfen möchte, den Artikel zu schreiben: Oben ist der Link. Bitte überrascht mich postitiv! :)


#7

Ich hab mir jetzt seit gestern ueberlegt, ob ich dazu ueberhaupt nochwas schreiben soll, wir haben teilweise zu unterschiedliche Ansichten, aber da es sich hier um ein Forum handelt und ich die “Forenkutur” fuer sehr wichtig halte, schreib ich was, auch wenn es Deiner Aussage hier etwas widerspricht.

Ich sehe ueberhaupt keine Diskussion, nichtmal im Ansatz, ich sehe eigentlich im Forum ueberhaupt keine Diskussionen mehr und das finde ich sehr schade, denn solange diskutiert wird ist Leben in der Bude und ich (!) halte es fuer fatal, Angst vor Diskussionen zu haben, da diese Energie beanspruchen, die z.B. fuer Publikationen genutzt werden soll/muss oder fuer was auch immer, denn die Energie, die in Diskussionen investiert wird, ist nicht weg und wer keinen Bock auf solche hat, der braucht diese nicht einmal zu lesen.

Aus meiner Sicht gibt es hier eine Schieflage des TZI-Dreiecks.

Dein “Ich” sieht die Moeglichkeit, hier Werbung fuer Freifunk zu machen, du kennst das BVMM und die Macher, das “Es” ist das Thema Freifunk und das “Wir”, also die Community, die hier mehr oder weniger aktiv ist, scheint (!) keinerlei Interesse daran zu haben, an einer Publikation mitzuarbeiten, mich wuerde es zumindest wundern, wenn dem so waere und ich geh davon aus, dass Du tatsaechlich am 11.1.2018 um 23 Uhr entweder etwas schreibst oder es einfach sein laesst.
Mal davon abgesehen duerfte auch nur die Kerntruppe hier in der Lage sein, diese Publikation zu schreiben, ich bin es auf alle Faelle nicht.

Ich moechte hier Eure Arbeit nicht diskreditieren, aber ich sehe hier die gleichen Probleme, wie in fast allen ehrenamtlichen Vereinen, ein kleiner Kern schafft jede Menge Arbeit weg und wird sich unweigerlich irgendwann entweder damit abfinden muessen, dass die “Community” da nicht wirklich mitgeht oder diese involvieren muessen, motivieren und einlernen, Aufgaben verteilen bzw. den ganzen Kram managen, denn ihr koennt nicht alles selbst machen, von alleine tut das aber nicht.

Ihr duerft aber auch nicht erwarten, dass die Gemeinschaft die gleichen Ziele verfolgt wie ihr, manche wollen nur den Hotspot und andere haben ueberhaupt keinen Bock auf Vereinsmeierei und das ist ja auch ihr Recht, diese Meinung habt ihr ja auch schon mehrfach artikuliert.

off topic, aber ich faende es auch schoen, wenn mehr von den Guru- und Voodooaktiviataeten im Backbone geschrieben werden wuerde, Admintagebuch usw. usf. - denn dort akkumuliert sich Wissen, welches man dann doch weitergeben sollte, “bus factor” und so.
Wie wollt ihr Nachwuchs bekommen, wenn diese Themen nur im Hintergrund abgearbeitet werden?


#8

Du hast, wenn ich das deiner Aussage richtig entnehme, also das Gefühl wir arbeiten zum Teil gegen die Community und versuchen nicht diese zu involvieren? Interpretiere ich das richtig?

Wenn ja, ich würde mich freuen, wenn du Vorschläge machst an welchen Stellen wir etwas besser machen können. Also wie du denkst, dass wir Menschen besser involvieren, motivieren und einlernen können. Wie wir Aufgaben besser verteilen und so weiter. Ich bin gespannt :) Danke schon mal.


#9

Nein, ihr arbeitet nicht gegen die Community, habt aber zu hohe Ansprueche an diese - aus Eurer Sicht allerdings zu Recht.

Ob sich die Community, die ja keine geschlossene Einheit ist, ueberhaupt motivieren laesst, weiss ich nicht, wenn man aber Arbeiten in den Raum wirft und hofft, dass diese erledigt werden, wird man mit Enttaeuschungen leben muessen, aus eigener Sich zu Unrecht, tut man ja alles, damit der Laden weiter laeuft und diese Saecke da draussen kriegen ihren Arsch nicht hoch.

Ich habe kein Rezept dafuer, wie man Arbeiten verteilt, das ist Management und Manager bzw. Projektleiter werden dafuer bezahlt, genau das zu erledigen und zu ueberwachen und natuerlich habt ihr auch keine Lust, Leute zu etwas anzuweisen, ist ja alles freiwillig hier - aber die Ansprueche sollten dann halt “low level” sein, sonst ist man frustriert und ich glaube genau dies hier aus einigen Postings rauszulesen und das ist schade, siehe oben.

Das ist ein Hobby und niemand wird dafuer bezahlt, dann sollte man also auch nicht zu viele Kroeten schlucken muessen.


#10