Nachfrage zu einem Verbesserungsvorschlag für größere Installationen


#1

@leah Könnten wir das mal auslagern? Bzw. eine Diskussion hierzu starten?

Du meinst sicherlich “Antenne->Access-Point”?! Ferner ist es mir unklar, wie ein Edgerouter denn vor Grundrauschen abschirmen soll?! Das Grundrauschen terminiert ja ebenfalls am Edgerouter, klar hab ich hintendran ein freies WLAN, aber was hilft mir dieses, wenn vorne die Leitung voll ist?

Meiner Meinung nach sollte die Management-Ebene komplett vom FFRN getrennt werden und das FFRN nur via VLAN an die APs herangeführt werden, gerne auch mit einem entsprechenden Rate-Limit, dass noch genug Bandbreite für Management-Traffic übrig bleibt um bei Problemen eingreifen zu können.

Die auf der GPN vorgeschlagene Variante würde ich als wenig hilfreich und vor allem enorm umständlich abstempeln. Oder zeigen deine Tests etwas gegenteiliges?

Falls gewünscht würde ich gerne erläutern wie ich das realisiert habe bei Offloader-Installationen.

Grüße
Michael


Anfrage "Der Flusswanderer" und Freibad Ladenburg (liegen nebeneinander)
#2

Du kannst jederzeit einen eigenen Thread starten und in dem auch aus anderen Threads zitieren.

Ja, da hab ich mich verschrieben.

Also, erstmal ist “Die Leitung ist voll” ja nicht das Problem das gelöst werden soll, aber eins nach dem anderen. Vor Grundrauschen schützt es das Netz dahinter, sprich in dem Netz nach dem ER fällt einiges weniger an Broadcast und Multicast Traffic an. Dieser muss somit auch nicht mehr per Funk verbreitet werden, was wiederum die verfügbare Airtime und den Durchsatz erhöhen kann. Das liegt daran, dass keine Sendezeit mehr für diese aufgewendet werden muss und dazu auch nicht mehr so oft auf die langsamste gemeinsame Client Geschwindigkeit gedrosselt werden muss.
Das ganze passiert einfach durch ein NAT für IPv4 und Routing für IPv6, dadurch terminiert das Grundrauschen einfach am ER der genug Leistung dafür hat und alles ist gut.
Der zweite Punkt ist das Queuing, hiermit wollen wir die Leitung besser auslasten, indem wir die Pakete und die Bandbreite besser verteilen. Sprich eine Person kann zum Beispiel nicht einfach den Upload dicht machen und dann geht für alle anderen nicht mehr.

Haben wir am Anfang versucht, lohnt aber in der Regel schlicht nicht den Aufwand und ist nicht flexibel genug bzw. funktioniert zum Teil nicht mal ohne deutlichen mehr Aufwand. So können die Systeme deutlich einfacher gewartet werden das bei einem vertretbaren Risiko. Es ist eine Kompromiss Entscheidung.

Ich sags mal so, ich schreibe der Person die mir davon erzählt hat und mir schon entsprechende Kompetenz zu um das einzuschätzen und umständlich ist echt was anderes. Das sind im Zweifel max 20 Minuten die es zum Konfigurieren braucht. Es ist noch nicht endgültig getestet, soll aber bald das erste mal Produktiv eingesetzt werden, sobald ich Zeit dafür finde.

Was meinst du genau? Die Offloader sind ja eh per IPv6 erreichbar.